Fr
13
Jul
Paulus aber stand mitten auf dem Areopag und sprach: … Als ich umherging …, fand ich auch einen Altar, an dem die Aufschrift war: Dem unbekannten Gott. Was ihr nun verehrt, ohne es zu kennen, das verkündige ich euch. Der Gott, der die Welt und alles darin gemacht hat, … wohnt nicht in Tempeln, die mit Händen gemacht sind, noch wird er von Menschenhänden bedient, als ob er noch etwas nötig habe, da er selbst allen Menschen Leben und Odem und alles gibt.
Apostelgeschichte 17,22-25

Ein Beamter in einem Land in Südostasien besserte gerade mit seiner Frau seine Hausgötzen aus. Da schoss es ihn durch den Kopf, dass der Mensch, der solche Dinge herstellen könne, doch größer sein müsste als die toten Götzen. Also vernichtete er die Götzen und sagte zu seiner Frau: „Es muss doch ein Wesen geben, das größer ist als der Mensch und das den Menschen, die Erde und die Gestirne geschaffen hat. Dieses höchste Wesen wollen wir anbeten.“ Und dann gingen sie dreimal täglich in das leere Zimmer, wo die Götzen gestanden hatten, um zu dem unbekannten Gott zu beten.

30 Jahre später erhielten sie ein Neues Testament und lasen es mit größtem Interesse. Als sie an die Predigt von Paulus kamen, die er auf dem Areopag in Athen gehalten hatte, und von dem Altar lasen, den die Athener „dem unbekannten Gott“ errichtet hatten, riefen sie aus: „Wir haben 30 Jahre in Athen gelebt!“

„Nachdem nun Gott die Zeiten der Unwissenheit übersehen hat, gebietet er jetzt den Menschen, dass sie alle überall Buße tun sollen, weil er einen Tag festgesetzt hat, an dem er den Erdkreis richten wird in Gerechtigkeit durch einen Mann, den er dazu bestimmt hat, und er hat allen den Beweis davon gegeben, indem er ihn aus den Toten auferweckt hat.“ Apostelgeschichte 17,30.31