Mo
17
Jul
… in der Hoffnung des ewigen Lebens, das Gott, der nicht lügen kann, verheißen hat.
Titus 1,2

Allen denen, die an Ihn glauben, sichert der Herr Jesus Christus zu: „Wer an mich glaubt, wird leben, auch wenn er stirbt“ (Johannes 11,25). Und in dieser Gewissheit schreibt der Apostel Paulus unser heutiges Wort an seinen Mitarbeiter Titus. „Hoffnung“ bedeutet im christlichen Glauben also eine sichere Zukunftserwartung, die sich auf die Zusagen Gottes selbst stützt.

Das ist etwas ganz anderes, als wenn man auf sechs Richtige im Lotto „hofft“, die einem nur der „Zufall“ oder das „Glück“ bescheren kann. Oder als wenn man auf Gesundheit oder beruflichen Erfolg hofft, wozu man immerhin einiges beitragen kann, solange nichts dazwischenkommt. Viele Hoffnungen stützen sich auch auf unsere Mitmenschen. Wer hofft nicht auf die Treue eines Menschen, mit dem er in Liebe verbunden ist, und das mit Recht?

Kein Mensch kann ohne Hoffnung leben; wer „hoffnungslos“ ist, ist völlig am Ende. Doch alles Hoffen bleibt letztlich ungewiss, wenn der allmächtige Gott dabei ausgeklammert wird. Und selbst wenn sich viele Erwartungen erfüllen, dann doch nur für das Diesseits und damit nur für eine Zeit. Nur eine Hoffnung ist vollkommen sicher und trägt hinüber in die jenseitige Welt: die Hoffnung auf Gott. Was Er verspricht, geht in Erfüllung, denn Er „kann nicht lügen“.

Darum genügt es nicht, zu sagen: „Ich hoffe, dass ich einmal in den Himmel komme.“ Jeder von uns muss Jesus Christus im Glauben als seinen Erlöser annehmen und sich die Zusicherung Gottes bewusst zu eigen machen. Das ist die Hoffnung auf das ewige Leben, von der unser Bibelwort spricht. Wer sie besitzt, geht einer herrlichen und gesicherten Zukunft entgegen: im Himmel, bei Christus. – Das ist christliche Hoffnung!