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20
Okt
Als Joseph zu seinen Brüdern kam, da zogen sie Joseph sein Ärmelkleid aus …; und sie nahmen ihn und warfen ihn in die Grube.
1. Mose 37,23.24

Joseph – von seinen Brüdern verkauft

Jesus Christus, der Sohn Gottes, kam auf die Erde und wurde nicht nur von der Welt, sondern von seinem eigenen Volk abgelehnt (Johannes 1,10.11).

Manche Einzelheiten seiner Ablehnung können wir in Umrissen schon im Leben Josephs erkennen: Auch Joseph wurde von seinen eigenen Brüdern einhellig abgelehnt:

  1. Die Brüder zogen Joseph sein langes Ärmelkleid aus. – Jesus zog man die Kleider aus, als Er vor Pilatus stand. Wenig später teilten die Soldaten sie am Kreuz unter sich auf (Matthäus 27,28; Johannes 19,23).
  2. Joseph wurde in eine Grube geworfen, doch „es war kein Wasser darin“. – Jesus Christus dagegen musste am Kreuz den Zorn Gottes über die Sünde erleiden. Da empfand Er, was die Psalmworte vorhersagten: „Alle deine Wogen und deine Wellen sind über mich hingegangen“ (Psalm 42,8).
  3. Joseph hatte einen Bruder namens Juda. Der fragte seine Brüder: „Was für ein Gewinn ist es, dass wir unseren Bruder erschlagen …?“, und schlug vor, Joseph an eine vorbeiziehende Karawane zu verkaufen. – Juda hatte einen Namensvetter: Judas, und dieser verriet Jesus aus Geldgier (Matthäus 26,14-16).
  4. Joseph wurde von seinen Brüdern an ausländische Händler verkauft. – Jesus wurde von den jüdischen Führern in die Hände der Römer überliefert.
  5. Joseph wurde für „zwanzig Silberstücke“ verkauft. – Bei Jesus Christus waren es „dreißig Silberstücke“. Was für ein erbärmlicher Handel! (Matthäus 26,15).