Fr
26
Aug
Die von mir weichen, werden in die Erde geschrieben werden; denn sie haben die Quelle lebendigen Wassers, den HERRN, verlassen.
Jeremia 17,13
Freut euch vielmehr, dass eure Namen in den Himmeln angeschrieben sind.
Lukas 10,20

Sobald ein Mensch geboren wird, bekommt er einen Namen: einen oder mehrere Vornamen und den Nachnamen. Diese Namen werden auf dem Standesamt in ein Register eingetragen. So wird die Existenz eines Menschen offiziell festgehalten. Auch die Bibel spricht von eingetragenen und aufgeschriebenen Namen. Nur macht sie bei den Menschen einen großen Unterschied. Von den einen heißt es, dass ihre Namen „in die Erde geschrieben“ werden, während andere sich darüber freuen sollen, dass ihre Namen „in den Himmeln angeschrieben“ sind. Was bedeutet dieser Unterschied? Namen, die in den Staub der Erde geschrieben sind, werden schnell wieder verwischt und vergehen. Es sind die Namen derer, die sich nicht um Gott kümmern und die gleichgültig an Jesus Christus vorübergehen. Aber wenn die Namen dieser Menschen auf der Erde verwehen, bleibt ihre Schuld vor Gott dennoch im Himmel angeschrieben. Sie sind gestorben, ohne mit Gott versöhnt zu sein. Und deshalb wird für sie der Gerichtstag kommen, an dem sie nach ihren Werken gerichtet werden. Die Namen aber, die im Himmel angeschrieben sind, stehen unauslöschlich im „Buch des Lebens“. Es sind die Namen aller, die mit ihrer Schuld zu Gott gekommen sind. Sie haben Buße getan und das Sühnopfer des Herrn Jesus glaubend für sich in Anspruch genommen. Ihre Sünden sind vergeben, ihre Schuld ist für immer getilgt, und sie kommen nicht ins Gericht (Johannes 5,24).