Di
21
Feb
Gott ist es, der rechtfertigt; wer ist es, der verdamme?
Römer 8,34

Rechtfertigung

Jeder Mensch hat gesündigt und ist vor seinem Schöpfer schuldig. Er hat deshalb das gerechte Urteil Gottes zu erwarten, das ihm die Verdammnis bringt. – Hier aber lesen wir, dass Gott Menschen rechtfertigt! Und wenn die aller­höchste Instanz einen Menschen rechtfertigt, dann ist dieser ein für alle Mal von jeder Schuld freigesprochen und für gerecht erklärt. Wer gerechtfertigt ist, braucht also keine Strafe mehr zu fürchten.

Wie aber kann Gott schuldige Menschen freisprechen und darin dennoch gerecht handeln? – Weil Christus am Kreuz für alle, die an Ihn glauben, die Strafe auf sich genommen hat. Sein Sühnopfer ist die ewig gültige Grundlage für unsere Rechtfertigung. Der Glaubende ist „durch sein Blut gerechtfertigt“ (Römer 5,9).

Doch wie können wir wissen, dass Christus am Kreuz wirklich stellvertretend für andere gelitten hat und dass sein Erlösungswerk von Gott angenommen wurde? – Weil Er „unserer Rechtfertigung wegen auferweckt worden ist“. Die Auferweckung des Herrn Jesus ist der Beweis dafür, dass die Gläubigen gerechtfertigt sind (Römer 4,25).

Was bewegt Gott dazu, Menschen für gerecht zu erklären? – Nicht irgendeine Leistung unsererseits, einzig und allein seine Gnade ist die Quelle unserer Rechtfertigung. Wir „werden umsonst gerechtfertigt durch seine Gnade“ (Römer 3,24).

Wen aber erklärt Gott für gerecht? – Jeden, der an den Herrn Jesus Christus und an sein Sühnopfer glaubt. „Durch diesen wird jeder Glaubende gerechtfertigt.“ Der Glaube ist der Weg und auch der einzige Grundsatz, auf dem ein Mensch vor Gott gerecht werden kann (Apostelgeschichte 13,39).

„Wir wissen, dass der Mensch nicht aus Gesetzeswerken gerechtfertigt wird, sondern nur durch den Glauben an Jesus Christus.“
Galater 2,16